One ROM – Was man beim Zusammenlöten beachten sollte

Wenn euer One ROM Set bei euch ankommt, solltet ihr zunächst kurz prüfen, ob alle Bauteile vollständig sind. Im Lieferumfang enthalten sind:

  • die fertig bestückte Platine (24-polig bzw. 28-polig)
  • die passenden oberen Header-Pins
  • zwei rote Mini-Jumper
  • die passenden unteren Stiftleisten


Hier eine kurze Vorab-Info für alle, die ihre One ROM Platine zusammenlöten möchten:

Es ist ratsam, zuerst die oberen Header-Pins einzulöten, bevor die beiden unteren Stiftleisten montiert werden.

Die Stifte der unteren Stiftleisten sind auf beiden Seiten etwas unterschiedlich. Auf der einen Seite ist der Stift etwas dicker und etwas kürzer (im Bild unten auf der rechten Seite). Diese Seite wird mit der One ROM Platine verlötet. Die etwas dünneren Stifte auf der anderen Seite passen perfekt in einen IC-Sockel mit runden, gedrehten Stiftleisten. Hinweis: IC-Sockel mit Federleisten werden dennoch etwas aufgedehnt.

Die oberen Header-Pins werden allerdings nur benötigt, wenn ihr Funktionen wie Image-Wechsel oder Debugging nutzen möchtet.
Beim Image-Wechsel können mehrere ROM-Inhalte auf das One ROM geflasht und anschließend per Jumper ausgewählt werden.

Für die reine Nutzung als ROM-/EPROM-Ersatz sind diese Pins nicht zwingend erforderlich.

Wenn ihr euch unsicher seid, empfiehlt es sich jedoch, die Header-Pins direkt mit einzulöten. Ein nachträgliches Einlöten ist zwar möglich, aber etwas aufwendiger.

Eine gute Erklärung dazu findet ihr hier:


Hinweis zu den Header-Pins für +5V und GND

Besondere Aufmerksamkeit solltet ihr den beiden Header-Pins für +5V und GND schenken.

In manchen Situationen kann es sinnvoll sein, diese Pins verfügbar zu haben – sie bergen jedoch auch die Gefahr, unbeabsichtigt mit einem Mini-Jumper gebrückt zu werden – WAS UNBEDINGT ZU VERMEIDEN IST!.

Wenn ihr sie nicht unbedingt benötigt, empfehle ich daher, die beiden Pins vor dem Einlöten zu entfernen, sodass sie gar nicht erst vorhanden sind.

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