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Willkommen auf mikrocontroller.bplaced.net, der Website  welche ursprünglich von meinem Bruder Uwe betrieben wurde.

Diese Seiten hier sollen Einsteigern in der Welt der Mikroprozessoren das Leben erleichtern und den Umgang mit der Programmiersprache “C” näherbringen.

Die Librarys vereinfachen das benutzen der Komponenten einer CPU und man hat so mehr Zeit sein eigentliches Projekt zu realisieren.

Leider hat er sich dazu entschieden, seinen Blog nicht weiter zu aktualisieren, was dazu führte, dass zunächst die Website nicht mehr erreichbar war, und danach der Webspace gelöscht wurde;(

Zu meinem bedauern, und wohl auch zum Bedauern seiner Fan-Gemeinde ist damit eine tolle Dokumentation zum Thema Mikrocontroller STM32 verloren gegangen.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, sein Werk hier wieder online zu stellen.

Eine Historie der neuesten Aktivitäten findet ihr hier , und die aktuelle Sitemap gibt es hier.


LG, Manfred

PS: Bitte unterstützt mich dabei: Redakteure und Autoren gesucht, und wenn noch etwas hier fehlen sollte, dann tragt es in meiner ToDo Liste ein. Danke!


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Neueste Beiträge:

DAG Technikum MP Lernsystem (Z80 Trainer)

Bei diesem Artikel sammle ich alle Infos zu meinem MP Lernsystem vom DAG Technikum.

Es gibt mehrere ähnliche Einplatinencomputer die als Lernsystem oder Trainer verwendet wurden. Die einzelnen Systeme unterscheiden sich in ihrer Speicherorganisation und dem Umfang der Schnittstellen.

  • DAG MP Lernsystem
  • DAG Z80-Lernsystem
  • DAG Z80-Trainer
  • SEL Z80-Trainer

Hier die Hardwaredaten des DAG MP Lernsystem

  • Prozessor: Z80A / 2 MHz
  • ROM: 8K
  • RAM: 16K
  • Betriebssystem: MONI 1.5
  • Versorgungsspannung: Integriertes Netzteil (+5V, +/-12V)
  • Kommunikations-Interface: Seriell, Paralell,
  • Kassetten-Interface für Datenrecorder
  • Anzeige: 8 x 7-Segment-Anzeige und LED für HALT
  • HEX-Tastatur (2 x 16 Tasten)
  • ECB: 1 Pfostenstecker mit 3 x 32 Pins

Speicherbelegung

  • 0000 – 0FFF Monitorprogram Version 1.5
  • 1000 – 17FF RAM-1
  • 1800 – 1FFF RAM-2

I/O-Belegung

  • 00 … 03 Tastatur/Anzeige-Schnittstelle (IC 8279)
  • 04 … 07 Parallel-Schnittstelle (IC 8255)
  • 08 … 0B Einzelschritt-Zähler (IC 74LS73)
  • 0C … 0F 8-Bit Parallel-Port (IC 74LS244/74LS373)
  • 10 … 17 Benutzer-Anzeige (IC 74C917)
  • 18 … 1C Serielle Schnittstelle (IC 8251)
  • 1D … 1F Decodierte Adresse auf ECB Bus
  • 20 EPROM-Daten (IC 8255)
  • 21 … 22 EPROM Adressen (IC 8255)
  • 23 Steuerwort (IC 8255)
  • 24 Typumschaltung (IC 74LS373)
----------------------------------------------------------------------------
Adresse Objekt-Code Zeile Marke Quell-Code Kommentar
----------------------------------------------------------------------------
1200 1 ORG 1200H Programm-Startadresse
2 Freizeile
1200 DB 0C 3 START: IN A,(0C) Daten einlesen (8xBinärschalter)
1202 D3 0C 4 OUT (0C),A Daten ausgeben (8xLED)
1204 76 5 HALT Programm anhalten
----------------------------------------------------------------------------

Binärzähler mit Pause (Startadresse 1000H)

Speicherbelegung

Adresse Hex Bedeutung
1000 3E LD A,nn
1001 00 Startwert
1002 D3 OUT
1003 0C LED Port
1004 06 LD B,nn
1005 FF Delaywert
1006 10 DJNZ
1007 FE zurück zu 1006
1008 3C INC A
1009 18 JR
100A F7 zurück zu 1002

Binärzähler mit einstellbarer Geschwindigkeit

Startadresse 1000H

Speicher

Adresse Hex Bedeutung
1000 0E LD C,nn
1001 00 Startwert
1002 79 LD A,C
1003 D3 OUT
1004 0C LED Port
1005 DB IN
1006 0C Schalter lesen
1007 47 LD B,A
1008 10 DJNZ
1009 FE Delay
100A 0C INC C
100B 18 JR
100C F4 zurück zu 1002

Binärzähler mit doppelter Warteschleife

Startadresse 1000H

Adresse Hex Bedeutung
1000 F3 DI – Interrupts aus
1001 0E LD C,nn
1002 00 LED-Startwert
1003 DB IN
1004 0C Schalter lesen
1005 47 LD B,A
1006 79 LD A,C
1007 D3 OUT
1008 0C LED ausgeben
1009 16 LD D,nn
100A FF innerer Delay
100B 15 DEC D
100C 20 JR NZ
100D FD zurück zu 100B
100E 10 DJNZ
100F F9 zurück zu 1009
1010 0C INC C
1011 C3 JP
1012 03 Adresse
1013 10 1003

2️⃣ Schalter → invertierte LED

Sehr gut für Logikübungen.

Speicher

Adresse Hex Bedeutung
1000 DB IN
1001 0C Schalter
1002 2F CPL
1003 D3 OUT
1004 0C LED
1005 C3 JP
1006 00 Adresse
1007 10 1000

3️⃣ LED-Lauflicht

Jetzt ebenfalls ab 1000H.

Speicher

Adresse Hex Bedeutung
1000 3E LD A
1001 01 Startbit
1002 D3 OUT
1003 0C LED
1004 07 RLCA
1005 20 JR NZ
1006 FB Sprung zurück
1007 C3 JP
1008 02 Adresse
1009 10 1002

Z80 Programm

Simulation der Logik-Karte „Logische Verknüpfungen 1 – System 0“

System: DAG MP-Lernsystem
Startadresse: 1100H

Funktion

Die Schalter werden logisch ausgewertet und auf bestimmte LEDs ausgegeben.

Funktion Schalter LED
UND F=a∧b∧cF = a ∧ b ∧ c linke 3 Schalter 2. LED von links
NEGATION F=¬aF = ¬a mittlerer Schalter 4. LED von links
ODER F=a∨b∨cF = a ∨ b ∨ c rechte 3 Schalter 7. LED von links

Interrupts werden abgeschaltet, damit der Monitor nicht in die LED-Anzeige eingreift.


Hex-Programm (ab Adresse 1100H)

Adresse Hex Bedeutung
1100 F3 DI – Interrupts aus
1101 DB IN
1102 0C Schalter lesen
1103 5F LD E,A
1104 16 LD D,nn
1105 00 Ausgangsregister löschen
1106 7B LD A,E
1107 E6 AND
1108 E0 Maske Bits 7..5 (UND)
1109 FE CP
110A E0 alle drei =1 ?
110B 20 JR NZ
110C 04 Sprung
110D 7A LD A,D
110E F6 OR
110F 40 LED Bit6 setzen (2. von links)
1110 57 LD D,A
1111 CB BIT
1112 63 BIT 4,E (Negation-Schalter)
1113 20 JR NZ
1114 04 Sprung
1115 7A LD A,D
1116 F6 OR
1117 10 LED Bit4 setzen (4. von links)
1118 57 LD D,A
1119 7B LD A,E
111A E6 AND
111B 07 Maske Bits 0..2 (ODER)
111C 28 JR Z
111D 04 Sprung
111E 7A LD A,D
111F F6 OR
1120 02 LED Bit1 setzen (7. von links)
1121 57 LD D,A
1122 7A LD A,D
1123 D3 OUT
1124 0C LED anzeigen
1125 C3 JP
1126 01
1127 11 zurück zu 1101

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Montag, März 2nd, 2026 Einplatinen-Computer Keine Kommentare

MMEdit 5 unter Windows – Komfortabel für den Colour Maximite 2 entwickeln

MMBasic 5 und MMEdit unter Windows im Praxiseinsatz

Der Colour Maximite 2 (CMM2) ist ein moderner Retro-Computer, der direkt in die Programmiersprache MMBasic startet. Programme können vollständig am Gerät erstellt werden — doch gerade bei größeren Projekten ist die Entwicklung am Windows-PC deutlich komfortabler.

Mit MMBasic 5 für Windows und dem Editor MMEdit lassen sich Programme bequem schreiben, testen und mit einem Klick auf den CMM2 übertragen und ausführen.


📌 Warum am PC entwickeln?

Die Programmierung direkt am CMM2 ist charmant und authentisch — aber nicht immer praktisch.

Vorteile der PC-Entwicklung

✔ Große Tastatur & schnelleres Tippen
✔ Copy & Paste
✔ Bessere Übersicht bei großen Programmen
✔ Einfache Dateiverwaltung
✔ Schnelles Testen & Debuggen
✔ Direkte Übertragung zum CMM2

👉 Besonders bei Spielen, Grafikprojekten oder umfangreichen Anwendungen spart das viel Zeit.


🧰 MMBasic 5 für Windows

Was ist MMBasic 5?

MMBasic 5 ist eine Windows-Version der MMBasic-Umgebung. Sie ermöglicht:

  • Schreiben und Testen von BASIC-Programmen

  • Serielle Kommunikation mit dem CMM2

  • Komfortables Arbeiten in einer PC-Umgebung

Download:
👉 https://geoffg.net/maximite.html

Installation

  • ZIP herunterladen

  • entpacken

  • MMBasic.exe starten

  • keine Installation notwendig (portable)


🔌 Verbindung zum Colour Maximite 2

Der CMM2 wird über USB als serieller COM-Port verbunden.

COM-Port herausfinden

  1. Geräte-Manager öffnen

  2. „Anschlüsse (COM & LPT)“ prüfen

  3. COM-Nummer merken (z. B. COM4)

  4. Die Baudrate ist 115200

Verbindung herstellen

In MMBasic:

OPTION SERIAL CONSOLE COM4

(COM-Port anpassen)

Danach kannst du:

  • Befehle senden

  • Programme übertragen

  • Ausgaben empfangen


✏️ Programme am PC schreiben

Beispiel

CLS
PRINT „Hallo vom Windows-PC!“
FOR I = 1 TO 5
PRINT „Zaehle: „; I
NEXT I

Programme können lokal getestet und anschließend an den CMM2 übertragen werden.


🧪 Testen ohne Hardware

MMBasic 5 kann Programme lokal ausführen.

✔ Syntax prüfen
✔ Logik testen
✔ Fehler finden

⚠️ Einschränkungen:

  • Hardwarezugriffe funktionieren nicht

  • Grafik kann leicht abweichen


🧰 MMEdit – Der komfortable MMBasic-Editor

Neben MMBasic 5 ist MMEdit eines der beliebtesten Werkzeuge für die Entwicklung mit dem CMM2.

Funktionen von MMEdit

✔ Syntax-Highlighting für MMBasic
✔ Direkte Verbindung zum CMM2
✔ Ein-Klick-Übertragung
✔ Automatisches Starten von Programmen
✔ Ideal für schnelle Testzyklen


📤 Programme mit einem Klick übertragen

🔘 „Load file and run it“

Eine der praktischsten Funktionen in MMEdit ist der Button:

👉 Load file and run it

Was passiert dabei?

  1. Verbindung zum CMM2 wird genutzt

  2. Aktuelles Programm wird übertragen

  3. Programm wird automatisch gestartet

➡️ Kein manuelles LOAD oder RUN nötig.


🧭 Typischer Workflow mit MMEdit

1️⃣ Programm in MMEdit schreiben
2️⃣ Speichern
3️⃣ Load file and run it klicken
4️⃣ Programm läuft sofort auf dem CMM2

👉 Ideal für:

  • Spieleentwicklung

  • Grafikexperimente

  • schnelles Debugging

  • häufige Änderungen


⚙️ Voraussetzungen

Damit die Übertragung funktioniert:

  • CMM2 per USB verbunden

  • Richtiger COM-Port eingestellt

  • Gerät eingeschaltet


🔄 Alternativen zur Übertragung

Neben MMEdit gibt es weitere Wege:

Copy & Paste über Terminal

  • Tera Term

  • PuTTY

Vorteile

✔ universell
✔ flexibel

Nachteile

✖ langsamer
✖ fehleranfälliger

👉 MMEdit ist meist die bequemste Lösung.


⚡ Typischer Gesamt-Workflow

1️⃣ Programm am PC schreiben
2️⃣ Lokal testen
3️⃣ Mit MMEdit übertragen
4️⃣ Automatisch auf dem CMM2 ausführen
5️⃣ Anpassen & verbessern


🎯 Warum dieser Workflow überzeugt

Die Kombination aus Retro-Hardware und moderner Entwicklungsumgebung bietet das Beste aus beiden Welten:

✔ Retro-Computer mit echter Hardware
✔ moderner Komfort bei der Entwicklung
✔ schneller Test- und Lernprozess

Gerade Einsteiger profitieren davon, da sie sich auf das Programmieren konzentrieren können.


🚀 Fazit

Mit MMBasic 5 und MMEdit wird der Colour Maximite 2 zu einer komfortablen Entwicklungsplattform. Besonders die Ein-Klick-Funktion „Load file and run it“ ermöglicht einen schnellen und modernen Workflow, ohne den Retro-Charme des Systems zu verlieren.

Ob Einsteiger oder erfahrener Entwickler — die Kombination aus PC-Komfort und eigenständigem BASIC-Computer macht den CMM2 zu einer einzigartigen Plattform.

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Mittwoch, Februar 25th, 2026 Einplatinen-Computer Keine Kommentare

Colour Maximite 2 – Kurz-Einführung

📌 Was ist der Colour Maximite 2?

Der Colour Maximite 2 ist ein eigenständiger Retro-Computer, der direkt nach dem Einschalten in die Programmiersprache MMBasic startet. Du brauchst kein Betriebssystem und keinen PC.

👉 Typische Einsatzbereiche:

  • BASIC-Programmierung

  • Retro-Spiele & Demos

  • Grafik- und Soundprojekte

  • Steuer- und Messanwendungen


🔌 Inbetriebnahme

Anschließen

  1. VGA-Monitor verbinden

  2. USB-Tastatur anschließen

  3. Stromversorgung (5 V über USB-C Stecker)

➡️ Nach dem Einschalten erscheint die MMBasic-Eingabeaufforderung:

Copyright …
MMBasic Version …
>

⌨️ Erste Schritte in MMBasic

Test: Ausgabe auf dem Bildschirm

PRINT „Hallo Welt!“

Variablen

A = 5
B = 10
PRINT A + B

Schleife

FOR I = 1 TO 5
PRINT I
NEXT I

🎨 Grafik ausprobieren

Bildschirm löschen & Farbe setzen

CLS RGB(0,0,0)

Text in Farbe

COLOR RGB(255,255,0)
TEXT 100,100,“CMM2!“, „CM“, 4

Rechteck zeichnen

BOX 50,50,200,100, RGB(0,255,0)

🔊 Sound testen

PLAY TONE 440, 500

➡️ Spielt einen 440 Hz Ton für 0,5 Sekunden.


💾 Programme speichern & laden

Speichern

SAVE „test.bas“

Laden

LOAD „test.bas“
RUN

➡️ Speicherung erfolgt auf der SD-Karte.


⌨️ Wichtige Tastenbefehle (Direktmodus)

Taste Funktion
F1 Dateien anzeigen (FILES)
F2 Programm ausführen (RUN)
F3 Programm auflisten (LIST)
F4 Programm editieren (EDIT)
Strg + C Programm abbrechen
Pfeil ↑ Letzten Befehl wiederholen

🛠️ Nützliche Befehle

Befehl Bedeutung
FILES Dateien anzeigen
EDIT Programm-Editor öffnen
RUN Programm starten
NEW Speicher löschen

📝 Arbeiten mit Programmen & Editor im MMBasic

🧠 Direktmodus vs. Programm-Editor

Beim MMBasic musst du keine Zeilennummern verwenden — im Gegensatz zu klassischen BASIC-Systemen wie dem C64.

✔ Ohne Zeilennummern (empfohlen):

PRINT „Hallo“

✔ Mit Zeilennummern (optional):

10 PRINT „Hallo“
20 GOTO 10

👉 Das Programm läuft in beiden Fällen.


✏️ Programme im eingebauten Editor erstellen

Programme werden nicht im Direktmodus eingegeben, sondern im integrierten Editor.

Editor starten

EDIT „test.bas“

Vorteile des Editors

  • komfortables Bearbeiten wie am PC

  • Cursorsteuerung & Einfügen

  • Copy & Paste

  • Unterstützung für PS/2-Maus (falls angeschlossen)


⌨️ Wichtige Editor-Tasten

Taste Funktion
F1 Speichern
F2 Speichern & Ausführen
F4 Editor mit aktuellem Programm öffnen

👉 Typischer Ablauf:

  1. EDIT "test.bas"

  2. Programm schreiben

  3. F2 drücken → läuft sofort


▶️ Programme starten & verwalten

Dateiauswahl starten

Im Direktmodus:

FILES

oder F1 drücken.

Funktionen im Dateimanager

  • Navigation mit Pfeiltasten

  • ENTER → Datei ausführen

  • .BAS → wird geladen & gestartet

  • Bilder → werden angezeigt

  • MP3 / MOD → werden abgespielt 🎵


⛔ Programm abbrechen

Ein laufendes Programm kannst du jederzeit stoppen mit:

Strg + C

Danach:

  • EDIT oder F4 → weiter bearbeiten


🎧 Tipp zum Ausprobieren

Starte im Dateimanager:

📂 Welcome/Welcome.bas

👉 Dabei:

  • Kopfhörer an die Klinkenbuchse anschließen

  • Demo zeigt Grafik & Soundfähigkeiten des CMM2


🧭 Typischer Workflow

  1. FILES → Demo starten

  2. EDIT "demo.bas" → ansehen & ändern

  3. F2 → testen

  4. Strg+C → stoppen

  5. F4 → weiter bearbeiten

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Mittwoch, Februar 25th, 2026 Einplatinen-Computer Keine Kommentare

Siemens AMC ECB85 S710 Einplatinencomputer

Den hier hatte ich bereits im Dezember letzten Jahres ergattert.

Sonntag, Februar 22nd, 2026 Einplatinen-Computer Keine Kommentare

Z80 Trainer von SEL DAG

… und das kam heute noch dazu 😉

Auch dazu wird es demnächst einen Artikel geben.

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Sonntag, Februar 22nd, 2026 Einplatinen-Computer Keine Kommentare

Wilke Basic-Tiger Steuercomputer

Hallo zusammen, hier eine kurze Info: Ich habe vor kurzen diesen Wilke Basic-Tiger Steuercomputer ersteigert. Dazu will ich hier einen Artikel veröffentlichen, sobald ich mich etwas damit befasst habe…

 

Sonntag, Februar 22nd, 2026 Einplatinen-Computer Keine Kommentare

picoAC1 – Reference Design

Bei diesem Projekt geht es um den picoAC1 [1], eine moderne Version des AC1 (Abkürzung für „Amateurcomputer 1“) [2], welcher 1983 erstmals in der DDR-Zeitschrift „Funkamateur“ als 8-Bit-Computer-Bausatz veröffentlicht wurde.

Da ich mit dem Z80-Prozessor praktisch aufgewachsen bin, suche ich schon eine Weile nach einem passenden Z80-Board. Und das picoAC1 erfüllt all meine Wünsche:

  • Kompatibilität zum originalen AC1 mit dem Monitor 3.1 in der Ausbaustufe mit 64 KByte RAM – und damit auch CP/M-fähig
  • Micro-SD-Karte als Massenspeicher
  • Übliche USB-Tastatur und VGA-fähiger Monitor als Peripherie
  • Stromversorgung über 5V-USB-C-Steckernetzteil
  • Einplatinenlösung im Europakartenformat (100 mm x 160 mm)
  • Erweiterungssteckverbinder
  • Verwendung aktuell handelsüblicher Bauelemente, Budget ca. 80 €
  • Aufbau mit Lötstation (Ü65-tauglich)
  • Aufbau und Inbetriebnahme soll an einem Wochenende möglich sein

Den picoAC1 bauen

Der picoAC1 ist kein Bausatz, aber der Aufbau ist dank bereitgestellter Ressourcen unkompliziert.

  • Platinenherstellung: Die Gerber-Datei für die Leiterplatte ist auf GitHub verfügbar: picoAC1_V1.0_03.zip [3].

  • Bauteilbeschaffung: Tipps zur Beschaffung und Montage der Komponenten sind dokumentiert: Amateur(funk)computer AC1 – 40th anniversary
    Projekt picoAC1 [4]. Hier in Deutschland bietet es sich an die Komponenten bei Reichelt zu beschaffen und Amazon. Eine entsprechende Bauteile-Liste findet sich weiter unten.

  • Gehäuse: STL-Dateien für den 3D-Druck eines Gehäuses stehen bereit: Case [5]. Zusätzlich werden 10 x M2,5×10 mm Schrauben und 10 x M2,5 Muttern benötigt.
  • Firmware: Die Firmware für die beiden Raspberry PI Pico wird über ein USB-Micro-Kabel hochgeladen, ohne spezielle Hardware: pico_IO_v1.3.1.uf2 [6] und picoVDU_v1.3.0.uf2[7].

  • EPROM: Der EPROM-Inhalt kann als BIN-File (picoMon_all_1.1.0.bin [8]) oder HEX-File (picoMon_all_1.1.0.bin [9])  heruntergeladen werden und mit einem EPROM Brenner (wie z.B. dem MiniPRO) gebrannt werden. Es können EPROMs der Typen 27C64, 27C128, 27C256 oder 27C512 gewählt werden, oder EEPROMs der Typen 29C64, 29C128 und 29C256.

Die Platine lässt sich mit einem einfachen Lötkolben zusammenbauen. Auf der Unterseite sind einige SMD Bauteile die etwas mehr Fingerspitzengefühl benötigen aber sonnst machen die durchsteckmontierten Bauteile den Prozess auch für Hobbyisten mit mäßiger Löt-Erfahrung zugänglich. Der 3D-Druck des Gehäuses verleiht dem Projekt ein professionelles Aussehen.

Bauteile-Liste

Inbetriebnahme

Hier zur Übersicht die notwendigen Schritte zur Inbetriebnahme, welche ebenfalls auf Amateur(funk)computer AC1 – 40th anniversary Projekt picoAC1 [4] beschrieben sind:

  1. picoIO-Firmware flashen
    • pico_IO_v1.3.1.uf2 [6]
  2. picoVDU-Firmware flashen
    • picoVDU_v1.3.0.uf2[7]
  3. EPROM brennen
    • picoMon_all_1.1.0.bin [8] oder picoMon_all_1.1.0.bin [9]
  4. Inbetriebnahmeschritt 1
    • Keine steckbaren Bauelemente auf dem Board.
    • Spannung anlegen und an den Fassungen messen.
      Stromaufnahme: ca. 4 – 10mA
  5. Inbetriebnahmeschritt 2
    • 74HCT-ICs, die beiden Picos und RN2 stecken
    • VGA-Kabel anschließen und Versorgungsspannung anlegen
    • Auf dem Monitor sollte dieses Muster erscheinen
  6. Inbetriebnahmeschritt 3
    • EPROM stecken
    • Jumper J6 und J7 je nach EPROM-Typ stecken
    • SRAM, PIO und CTC stecken
    • Versorgungsspannung anlegen
    • Nach Anlegen der Spannung sollte die Monitorausschrift und der blinkende Cursor zu sehen sein.
      Stromaufnahme: ca. 70mA
  7. Inbetriebnahmeschritt 4
    • USB-Buchse des picoIO mit der Stiftleiste J8 verbinden
    • USB-Tastatur anschließen
    • Auf dem picoIO muss nach kurzer Zeit die Onboard-LED leuchten. Ist das nicht der Fall, sollte die Polarität des Adapters geprüft, ggf. gedreht und der Reset-Taster betätigt werden. Wenn das nicht hilft, funktioniert vielleicht eine andere Tastatur.
      Nun sollte der picoAC1 auf Tastenanschläge reagieren.
      Stromaufnahme:
      – ca. 75mA (kabelgebundene Tastatur)
      – ca. 90mA (USB-Dongel drahtlose Tastatur)

Bedienung

Die Bedienung des picoAC1 erfolgt per Tastatur auf zwei Bedienebenen:

  1. picoIO-Ebene
    Hier können einige Tastenkombinationen eingegeben werden um Systemkommandos abzusetzen.
  2. AC1-Ebene
    Hier werden die bekannten AC1 Monitor-Kommandos eingegeben und zusätzlich die neuen erweiterte Kommandos für den picoAC1.

Systemkommandos

Folgende Tasten bzw. Tastenkombinationen werden im picoIO verarbeitet und lösen spezielle Funktionen aus. Bei Shift und Strg wird zwischen linker und rechter Taste unterschieden.

Reset

  • LStrg + Alt + Entf → Z80-Reset

Betriebssystem-Varianten

  • LStrg + Alt + F1 → Monitor 1: Ur-AC1 V3.1 und picoAC1 Erweiterung
  • LStrg + Alt + F2 → Monitor 2: Ur-AC1 V3.1 und Minibasic (das Original)
  • LStrg + Alt + F3 → Monitor 3: SCCH V1088
  • LStrg + Alt + F4 → Monitor 4: SCCH V11

Zeichengeneratoren

  • Alt + F5 → AC1 – 6 × 8 Pixel (das Original)
  • Alt + F6 → AC1 – 9 × 12 Pixel
  • Alt + F7 → AC1 – 10 × 14 Pixel
  • AltGr + F5 → SCCH – 6 × 8 Pixel
  • AltGr + F6 → SCCH – 9 × 12 Pixel
  • AltGr + F7 → SCCH – 10 × 14 Pixel

Z80-Taktfrequenz

  • Alt + F9 → 2 MHz
  • Alt + F10 → 4 MHz
  • Alt + F11 → 6 MHz
  • Alt + F12 → 8 MHz
  • LStrg + Alt + F12 → 12 MHz (Overclocking, experimentell)

Print to File

  • LStrg + Alt + P → Druckdatei initialisieren / abschließen

Lock-Tasten (alternierend)

  • Caps Lock → Umschaltung A-Z (Ä, Ö, Ü) ↔ a-z (ä, ö, ü)
  • Scroll Lock → Tastaturausgabe – Dauer bzw. Einzelimpuls (aktiv)
  • Num Lock → frei

Hilfsfunktionen

  • LStrg + Caps Lock → virtuelle Scroll-Lock-Funktion für Tastaturen ohne Scroll-Lock-Taste
  • LStrg + LWin + ? → Speichern der aktuell verwendeten Scancode-Tabelle auf SD-Karte
  • LShift + LWin + … → Anzeige des von der jeweiligen Taste erzeugten Scancodes in der Statuszeile (2-stellig hex), nur: 01h .. 67h

Diese Kombinationen werden direkt vom picoIO-Pico verarbeitet und funktionieren jederzeit – auch während laufender Programme. Die Änderungen (z. B. Taktfrequenz oder Zeichensatz) sind sofort in der Statuszeile oben rechts sichtbar.

Monitor-Kommandos des picoAC1 (picoMon V3.1 plus)

Der picoAC1 verwendet eine erweiterte Version des originalen AC1-Monitors 3.1. Die originalen Kommandos sind meist Großbuchstaben (oder Zeichen), während die neuen/erweiterten Kommandos für den picoAC1 (insbesondere SD-Karten-Zugriff, Farben, Zeit usw.) Kleinbuchstaben verwenden. Das Minibasic ist weiterhin mit Z erreichbar.

Kommandos werden mit einem Buchstaben/Zeichen eingeleitet, gefolgt von bis zu drei Hex-Argumenten (1–4 Stellen, Großbuchstaben A–F) und ggf. einer Zeichenkette.

Originale AC1-Monitor-Kommandos (Auswahl der wichtigsten, basierend auf klassischem Monitor 3.1)

Diese sind weitgehend identisch mit dem Ur-AC1:

  • D <Start> [<Ende>]: Speicher-Dump (Hex/ASCII-Anzeige)
  • M <Adresse>: Speicher modifizieren (Byte für Byte ändern)
  • G <Adresse>: Programm starten (Go)
  • F <Start> <Ende> <Byte>: Speicherbereich füllen
  • S <Start> <Ende> <Ziel>: Speicher verschieben (Move)
  • R: Register anzeigen/modifizieren (Z80-Register)
  • I <Port>: Input von Port
  • O <Port> <Byte>: Output an Port
  • C: Calculate (Hex-Rechner)
  • H: Hilfe/Anzeige der originalen Bedienung (Ur-Monitor)
  • Z: Start des Minibasic-Interpreters

Eine vollständige Liste der originalen Kommandos findest du in alten Funkamateur-Arbeitsblättern oder auf ac1-info.

Neue/erweiterte Kommandos im picoAC1 (picoMon V3.1 plus)

Diese ersetzen teilweise den Platz des alten Minibasics und dienen vor allem dem modernen Komfort (SD-Karte, VGA-Farben, RTC):

  • c [<Vordergrund>:<Hintergrund>:<Rahmen>]: Bildschirmfarben setzen (aus 0–7: 0=schwarz, 1=rot, 2=grün, 3=gelb, 4=blau, 5=magenta, 6=cyan, 7=weiß). Ohne Parameter: Farbliste anzeigen. Beispiel: c 7:0:3 (weiß auf schwarz mit gelbem Rahmen).
  • d: Verzeichnis der SD-Karte anzeigen (Directory, wie DIR).
  • l <Dateiname>: Datei von SD-Karte laden (Load, z. B. Programm oder Spiel).
  • s <Dateiname> <Startadresse> [<Länge>]: Speicherbereich auf SD-Karte speichern (Save).
  • t <hh:mm:ss>: Systemzeit setzen (UTC-Basis, wichtig für korrekte Zeitstempel auf SD-Karte).
  • h: Hilfe/Anzeige der erweiterten picoAC1-Bedienung (neue Kommandos).

Weitere mögliche Erweiterungen (je nach Firmware-Version): Kommandos für Verzeichniswechsel (cd-ähnlich), Dateilöschen oder Hotkeys über .hklist-Datei auf der SD-Karte.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich der picoAC1 in einem entspannten Wochenende aufbauen und in Betrieb nehmen – ein tolles Projekt für alle, die Retro-Computing mit modernem Komfort verbinden möchten. Die Gesamtkosten belaufen sich bei mir auf rund 85 € (61 € für Platine und Bauteile, 17,50 € für das 3D-gedruckte Gehäuse sowie 6,20 € Versand), was für ein voll funktionsfähiges, erweiterbares Z80-System mit SD-Karte, VGA-Ausgabe und USB-Tastatur absolut fair ist. Der Reiz liegt nicht nur im Nostalgie-Faktor des originalgetreuen AC1-Monitors, sondern auch in den praktischen Erweiterungen wie höheren Taktraten, flexiblen Zeichensätzen und einfachem Dateizugriff. Wer Lust auf klassische 8-Bit-Programmierung hat oder CP/M ausprobieren möchte, findet hier ein ideales Spielfeld. Viel Spaß beim Nachbauen – es lohnt sich!

Links

  1. AC1-INFO.DE
    http://www.ac1-info.de/index.htm
  2. Wikipedia Artikel zum AC1
    https://de.wikipedia.org/wiki/AC1
  3. Gerber-Datei der Leiterplatte
    https://codeberg.org/bw38/picoAC1/src/branch/main/Hardware/PCB/Gerber/picoAC1_V1.0_03.zip
  4. Amateur(funk)computer AC1 – 40th anniversary
    Projekt picoAC1
    https://www.bw38.de/picoac1
  5. STL Dateien für das Gehäuse
    https://codeberg.org/bw38/picoAC1/src/branch/main/Case
  6. pico_IO_v1.3.1.uf2
    https://codeberg.org/bw38/picoAC1/src/branch/main/Firmware/picoIO/pico_IO_v1.3.1.uf2
  7. picoVDU_v1.3.0.uf2
    https://codeberg.org/bw38/picoAC1/src/branch/main/Firmware/picoVDU/picoVDU_v1.3.0.uf2
  8. EPROM-Inhalt kann als BIN-File (picoMon_all_1.1.0.bin)
    https://codeberg.org/bw38/picoAC1/src/branch/main/Firmware/EPROM/picoMon_all_1.1.0.bin
  9. EPROM-Inhalt kann als HEX-File (picoMon_all_1.1.0.hex)
    https://codeberg.org/bw38/picoAC1/src/branch/main/Firmware/EPROM/picoMon_all_1.1.0.hex

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Mittwoch, November 19th, 2025 Allgemein 4 Comments

VersaTerm – Ein DIY-Serielles Terminal (RP2040) – Reference Design

VersaTerm: Ein vielseitiges DIY-Serielles Terminal

Das VersaTerm, entwickelt von David Hansel auf GitHub [1], verbindet Retro-Computing mit moderner Technologie. Es ist ein flexibles und einfach zu bauendes DIY-Serielles Teminal. Dieser Artikel [2] beschreibt die Highlights, Einschränkungen, den Bau und die Nutzung des VersaTerm.

VersaTerm v1.2 Features

Highlights des VersaTerm

Das VersaTerm ist ideal für Retro-Computing-Enthusiasten, Mikrocontroller-Fans und DIY-Elektronikbegeisterte. Die wichtigsten Merkmale sind:

  • Sofort einsatzbereit: Kein Warten auf ein Betriebssystem, kein kompliziertes Herunterfahren – das Terminal ist sofort ein- und ausschaltbar.

  • Native Videoausgabe: Unterstützt HDMI und VGA ohne Konvertierung.

  • Tastaturunterstützung: Funktioniert mit PS/2- und USB-Tastaturen, einschließlich Tastaturen mit integrierten USB-Hubs.

  • Serielle Schnittstellen: Bietet RS232- und TTL-Signale, umschaltbar zwischen 3,3 V und 5 V.

  • Breites Baudratenspektrum: Von 50 bis 921.600 Baud, mit Voreinstellungen und benutzerdefinierten Optionen.

  • Flusskontrolle: Unterstützt Hardware- (RTS/CTS) und Softwareflusskontrolle (XOn/XOff).

  • Flexible Stromversorgung: Betrieb über USB oder 7–28 V DC möglich.

  • Hohe Konfigurierbarkeit: Eigene Schriftarten (Bitmaps) können hochgeladen werden.

  • VT100-Unterstützung: Alle VT100-Attribute wie Fett, Unterstrichen, Blinken, Inverse, doppelte Breite und Höhe werden unterstützt.

  • 16 ANSI-Farben: Für farbige Darstellungen.

  • PETSCII-Modus: Unterstützt den PETSCII-Zeichensatz und Steuerzeichen, inklusive einer C64-Schriftart.

  • DIY-freundlich: Die meisten Lötarbeiten sind durchsteckmontiert, die Firmware wird einfach über USB hochgeladen.

Einschränkungen

Das VersaTerm basiert auf einem Raspberry Pi Pico, einem Mikrocontroller ohne integrierte Grafikfähigkeiten. Dennoch erzeugt er Videosignale (siehe PicoDVI und PicoVGA). Die begrenzte Rechenleistung führt zu folgenden Einschränkungen:

  • Maximale Spaltenanzahl: Nur 80 Spalten pro Zeile, keine Unterstützung für 132 Spalten.

  • Schriftbreite: Zeichen müssen 8 Pixel breit sein (im Original VT100 waren es 10 Pixel); die Höhe kann zwischen 8 und 16 Pixel liegen.

  • Farbunterstützung: Nur 16 ANSI-Farben, keine 8-Bit- oder 24-Bit-Farben.

  • Kein flüssiges Scrollen: Scrollen wird durch verzögertes Scrollen emuliert.

Den VersaTerm bauen

VersaTerm v1.2 bauen

Das VersaTerm ist kein Bausatz, aber der Aufbau ist dank bereitgestellter Ressourcen unkompliziert.

  • Platinenherstellung: Die Gerber-Datei für die Leiterplatte ist auf GitHub verfügbar: VersaTermGerber.zip [3].

  • Bauteilbeschaffung: Tipps zur Beschaffung und Montage der Komponenten sind dokumentiert: Component Ordering [4]. Hier in Deutschland bietet es sich an die Komponenten bei Reichelt und Mouser zu beschaffen. Eine entsprechende Bauteile-Liste findet sich weiter unten.

  • MAX3232-Breakout-Board: Eine Alternative für das sehr teure Transceiver Breakout Board mit dem MAX3232 von SparkFun ist es die Platine bei JLCPCB selbst fertigen zu lassen. Die Gerber-Datei und auch BOM und CPL Dateien sind verfügbar: MAX3232_Breakout_GERBER.zip [5],  MAX3232_Breakout_BOM_CPL.zip [6].

  • Gehäuse: STL-Dateien für den 3D-Druck eines Gehäuses stehen bereit: Enclosure [7]. Zusätzlich werden 4 x M3x22 mm Schrauben und 4 x M3 Muttern benötigt.

  • Firmware: Die Firmware wird über ein USB-Micro-Kabel hochgeladen, ohne spezielle Hardware: Software [8].

Die Platine lässt sich mit einem einfachen Lötkolben zusammenbauen. Die durchsteckmontierten Bauteile machen den Prozess auch für Hobbyisten mit mäßiger Löt-Erfahrung zugänglich. Der 3D-Druck des Gehäuses verleiht dem Projekt ein professionelles Aussehen.

Bauteile-Liste

Bezeichnung Komponente Menge Lieferant Lieferanten-Teil
R21, R24 Resistor 100 Ohm 2 Reichelt 1/4W 100
R1, R2, R3, R4, R5, R6, R7, R8 Resistor 270 Ohm 8 Reichelt 1/4W 270
R14 Resistor 390 Ohm 1 Reichelt 1/4W 390
R17, R20, R25, R26 Resistor 470 Ohm 4 Reichelt 1/4W 470
R13, R16, R19, R27, R28 Resistor 1k 5 Reichelt 1/4W 1.0K
R15, R18 Resistor 2.2k 2 Reichelt 1/4W 2.2K
R22 Resistor 4.7k 1 Reichelt 1/4W 4.7K
R9, R10, R11, R12, R23, R29, R30 Resistor 10k 7 Reichelt 1/4W 10K
D1, D2 Diode SMT Schottky 2 Reichelt LL 5817 SMD
(1N 5817)
D3, D4, D5, D6 Diode Axial 1N4148 5 Reichelt 1N 4148
Q1, Q2, Q3, Q4, Q5, Q6, Q7 MOSFET2N7000 7 Reichelt 2N 7000
C1, C2 Capacitor 10uF 2 Reichelt AK 100U 16
3.3V/5V Switch Switch 1 Mouser 612-EG1213
RESET, DEFAULTS Button 2 Reichelt TASTER 3305B
REG1 Recom 5V Regulator 1 Reichelt LME78_05-1.0
SG1 Buzzer 1 Reichelt AT-1224-TWT-5V-2
Power Barrel Connector 1 Mouser 490-PJ-002A
Power USB-B Mini Connector 1 Reichelt USB BWM
VGA DB15 Connector 1 Reichelt HD 15FW
PS/2 PS/2 Connector 1 Reichelt EB-DIOS M06V
HDMI HDMI Connector 1 LCSC C369072
USB USB-A Connector 1 Reichelt USB AW
RS232 DB9 Connector 1 Reichelt D-SUB ST 09US
TTL Serial Molex Connector Male 1 Mouser 571-6404576
U1 Raspberry Pi Pico 1 Reichelt RASP PI PICO H
U3 MAX3232 board 1 JLCPCB
Header Header Male 10 Pin 1 Reichelt ECON SL10G1
Header Header Female 10 Pin 1 Reichelt BKL 10120950
Header Header Male 2 Pin 1 Reichelt ECON SL2G1
Header Header Female 2 Pin 1 Reichelt W+P 153PF-002-1
Header Header Female 40 Pin 1 Mouser 485-5583
Molex Molex Housing Female 1 Mouser 1375820-6
Molex Molex Crimp Pins 6 Mouser 1375819-1
Platine 1 JLCPCB

Den VersaTerm nutzen

VersaTerm v1.2 im Einsatz

Einstellungsmenü und Konfigurationen

Das Einstellungsmenü wird durch Drücken der F12-Taste geöffnet und mit den Pfeiltasten navigiert. Das Untermenü „Konfigurationen verwalten“ bietet 10 Speicherplätze für verschiedene Einstellungen – ideal für die Nutzung mit mehreren Computern.

  • Speichern: Die Taste „S“ speichert die aktuellen Einstellungen in einem Slot.

  • Standard setzen: Die Taste „*“ definiert einen Slot als Standard beim Start.

  • Benennen: Die Taste „N“ vergibt einen Namen für einen Slot.

Konfigurationen können wie folgt gewechselt werden:

  • Beim Start oder Reset die Tasten F1–F10 halten, um einen Slot auszuwählen.

  • Während des Betriebs STRG + F1–F10 drücken, um eine Konfiguration zu laden.

  • STRG + F12 öffnet ein Schnellwahlmenü mit den Namen der Konfigurationen.

Videoausgabe (HDMI/VGA)

Das VersaTerm unterstützt entweder HDMI- oder VGA-Ausgabe, jedoch nicht gleichzeitig. Beim Start wird automatisch erkannt, ob ein HDMI-Monitor angeschlossen ist (über das „Hot Plug Detect“-Signal). Ist kein HDMI-Monitor vorhanden, schaltet das Terminal auf VGA um. Diese Automatik kann im „Bildschirm“-Einstellungsmenü deaktiviert werden, um den Ausgabetyp festzulegen. Falls ein HDMI-Monitor nicht erkannt wird, kann die HDMI-Ausgabe erzwungen werden:

  • Eine Tastatur anschließen.

  • Die RESET- und DEFAULTS-Tasten an der Seite der Platine gedrückt halten.

  • Die STRG-Taste auf der Tastatur gedrückt halten.

  • Die RESET-Taste loslassen.

Dadurch werden die Standardeinstellungen geladen, die automatische Erkennung deaktiviert und die HDMI-Ausgabe erzwungen. Sobald ein Bild auf dem Monitor erscheint, können die Einstellungen angepasst, der Ausgabetyp auf HDMI festgelegt und gespeichert werden, sodass HDMI automatisch verwendet wird.

USB-Modus

Der Raspberry Pi Pico verfügt über einen USB-Anschluss, der entweder als Host oder Gerät fungiert. Wird der Pico über das USB-Micro-Kabel mit einem Computer verbunden, erkennt das VersaTerm dies beim Start und betreibt den USB-Anschluss als Gerät. Andernfalls wird der Anschluss als Host betrieben, um eine USB-Tastatur anzuschließen.

Wichtig: Der Pico darf nicht gleichzeitig an einen Computer und eine USB-Tastatur angeschlossen werden. Dies führt zu keinem Schaden, aber der USB-Anschluss funktioniert dann nicht korrekt.

Wird der USB-Anschluss als Gerät verwendet, erkennt der Computer das VersaTerm als USB-CDC-Gerät (seriell). Drei Betriebsmodi können im USB-Einstellungsmenü ausgewählt werden:

  • Serial: Der USB-Anschluss wird als sekundäre serielle Verbindung behandelt. Eingehende Daten werden wie bei der Hauptschnittstelle verarbeitet, Tastatureingaben werden an beide Schnittstellen gesendet.

  • Feed-through (Standard): Daten von der Hauptschnittstelle werden an den USB-Anschluss weitergeleitet und umgekehrt. So kann das VersaTerm als USB-zu-Seriell-Wandler genutzt werden.

  • Feed-through (Terminal deaktiviert): Ähnlich wie der Feed-through-Modus, aber eingehende Daten von der Hauptschnittstelle werden nicht auf dem Terminal angezeigt. Dies ist ideal für die Übertragung binärer Daten ohne Beeinträchtigung der Anzeige.

Zurücksetzen des Terminals

Das Terminal wird durch Drücken der RESET-Taste an der Seite der Platine zurückgesetzt. Bei ungültigen Einstellungen (z. B. HDMI-Ausgabe erzwungen, aber nur ein VGA-Monitor vorhanden) kann die DEFAULTS-Taste (neben RESET) gedrückt gehalten werden, während die RESET-Taste gedrückt und losgelassen wird. Dadurch startet das VersaTerm mit den Standardeinstellungen neu.

Fazit

Das VersaTerm ist ein spannendes Projekt, das Retro-Charme mit moderner Flexibilität verbindet. Die einfache Handhabung, umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten und DIY-Freundlichkeit machen es zur idealen Wahl für Hobbyisten und Retro-Computing-Fans. Der Aufbau lohnt sich für alle, die Freude an Elektronikprojekten haben.

Weitere Informationen und Ressourcen sind im GitHub-Repository verfügbar: https://github.com/dhansel/VersaTerm.

Über den Autor

Manfred (ManiB) ist ein Retro-Computing-Enthusiast und seit April 2025 aktiv im Vereinsforum des VzEkC e.V. Er liebt Einplatinencomputer mit BASIC-Interpretern und hat weitere Projekte wie den PicoMite HDMI/USB realisiert.

02.04.2025: ZX81 Emulator (picozx81) im 3D gedrucktem Gehäuse und Folientastatur
14.04.2025: PicoMiteHDMIUSB motherboard reference design
29.04.2025: PicoMite VGA/PS2 Reference Design
20.05.2025: Colour Maximite 2 Generation 2 Version 2 Reference Design
25.07.2025: VersaTerm – Ein DIY-Serielles Terminal (RP2040) – Reference Design

Bildverzeichnis

  1. Einleitung, Bild 1: VersaTerm v1.2 Features
  2. Absatz „Den VersaTerm bauen“, Bild 2: VersaTerm v1.2 bauen
  3. Absatz „Den VersaTerm nutzen“, Bild 3: VersaTerm v1.2 im Einsatz

Links

  1. VersaTerm GitHub-Repository
    https://github.com/dhansel/VersaTerm
  2. Zugehöriger Thread im VzEkC e. V. Forum
    https://forum.classic-computing.de/forum/index.php?thread/36585-versaterm-ein-diy-serielles-terminal-rp2040-reference-design/
  3. VersaTermGerber.zip
    https://github.com/dhansel/VersaTerm/raw/main/hardware/PCB/VersaTermGerber.zip
  4. Component Ordering
    https://github.com/dhansel/VersaTerm/blob/main/hardware/PCB/ReadMe.md
  5. MAX3232-Breakout-Board, Gerber-Datei: MAX3232_Breakout_GERBER.zip
    https://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/wp-content/uploads/2025/09/MAX3232_Breakout_GERBER.zip
  6. MAX3232-Breakout-Board, BOM und CPL Datei: MAX3232_Breakout_BOM_CPL.zip
    https://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/wp-content/uploads/2025/09/MAX3232_Breakout_BOM_CPL.zip
  7. Enclosure
    https://github.com/dhansel/VersaTerm/tree/main/hardware/enclosure/DigicoolThings
  8. Software
    https://github.com/dhansel/VersaTerm/blob/main/software/ReadMe.md

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Mittwoch, September 24th, 2025 Einplatinen-Computer Keine Kommentare

Colour Maximite 2 Generation 2 Version 2 Reference Design

Der Colour Maximite 2 Generation 2 Version 2 (CMM2 G2 V2) ist ein kompakter Einplatinencomputer, der die Nostalgie der Heimcomputer der 1980er Jahre wie Commodore 64, Sinclair ZX Spectrum oder Apple II mit moderner Leistung und einfacher BASIC-Programmierung verbindet.

CMM2 G2 V2

Entwickelt von Geoff Graham [1] und Peter Mather [2], bootet er in unter einer Sekunde direkt in den integrierten MMBasic-Interpreter, der mit bis zu 270.000 Zeilen pro Sekunde beeindruckend schnell ist. Damit können Animationen und Spiele direkt in BASIC programmiert werden, ohne dass Assembler oder C notwendig sind. Für Einsteiger ist der CMM2 G2 V2 ideal, da MMBasic leicht erlernbar ist, während erfahrene Bastler die Hardware-Erweiterbarkeit schätzen. Ein guter Einstieg ist das YouTube-Video „Color Maximite 2 – ARM CPU that runs BASIC!“ [3] oder die offizielle Projektseite [4].

Der CMM2 G2 V2 ist vollständig kompatibel mit der ersten Generation, bietet aber erweiterte Funktionen wie einen stabilen 8-MHz-Oszillator für ruckelfreies VGA, Auflösungen bis 1920×1080 und 24-Bit-Farbtiefe. Er eignet sich perfekt für Retro-Gaming, Hardware-Steuerungen oder als Einstieg in die embedded BASIC-Programmierung.

Key-Features

  • Prozessor: STMicroelectronics STM32H743IIT6 (ARM Cortex-M7, 480 MHz Taktfrequenz, 2 MB Flash, 1 MB SRAM, 176-Pin LQFP)

  • BASIC-Interpreter: Vorinstalliertes MMBasic (neueste Version), extrem schnell mit bis zu 270.000 Zeilen pro Sekunde

  • Grafikfähigkeit: VGA-Auflösungen bis 1920×1080 Pixel mit 24-Bit-Farbtiefe

  • Speicher: Unterstützt SD-Karten bis 32 GB; 32 MB externer RAM für MMBasic-Programme

  • Eingabegeräte: Integrierte Unterstützung für USB-Tastatur und USB-PS/2-Maus

  • Echtzeituhr: RTC mit Batteriebackup für präzise Zeitmessung

  • Konnektivität: Unterstützung für ESP-01 WiFi-Modul für drahtlose Netzwerkanbindung

  • Controller-Ports: Zwei Wii-Controller-Anschlüsse am Frontpanel

  • Erweiterbarkeit: 40-polige Steckerleiste mit I/O-Pins, kompatibel mit Raspberry Pi

  • Betriebssystem: Kein zusätzliches OS erforderlich, direkter Start in MMBasic

Vergleich und Preis

Mit seinem ARM Cortex-M7-Prozessor und 480 MHz Taktfrequenz übertrifft der CMM2 G2 V2 historische Heimcomputer bei Weitem. Im Vergleich zu einem Raspberry Pi Zero (ca. 15 €) ist er mit etwa 40 € pro Board teurer, bietet jedoch spezialisierte Features wie den integrierten MMBasic-Interpreter und 24-Bit-Grafik, die ihn für Retro-Projekte einzigartig machen. Für LOAD-Leser, die keine Kompromisse bei Leistung und Retro-Charme eingehen wollen, ist der CMM2 G2 V2 die ideale Wahl.

Den leistungsfähigsten MMBasic-Einplatinencomputer bauen

Das Reference Design

Die Komponenten des CMM2 G2 V2

Dieses Projekt [5] zeigt, wie Sie den leistungsfähigsten Einplatinencomputer mit MMBasic-Interpreter aufbauen. Das Reference Design des CMM2 G2 V2 ist die teuerste, aber auch leistungsstärkste Variante eines solchen Systems – ideal als Abschlussprojekt nach einfacheren Builds wie dem PicoMite HDMI/USB oder VGA/PS2. Es basiert auf einer vierlagigen Leiterplatte (PCB) mit überwiegend SMD-Komponenten auf der Oberseite, was den Bau maschinell optimiert, aber für ambitionierte Bastler machbar macht. Die Designdateien (Schaltplan, Stückliste, Bestückungsdateien) sind open-source und im TheBackShed-Forum im Thread „CMM2 G2 V2 design files“ [6] verfügbar. Laden Sie die Gerber-Datei (Gerber_PCB1_2024-07-10.zip [7]) sowie die Stücklisten- und Bestückungsdatei (BOM-PLC-SCH.zip [8]) herunter, wobei letztere entpackt werden muss, um die enthaltenen Excel-Dateien zu erhalten.

Platinenherstellung bei JLCPCB

  1. Melden Sie sich auf der Website von JLCPCB [9] an und starten Sie eine Bestellung.

  2. Ziehen Sie die Gerber-Datei per Drag-and-Drop auf den Button „Add gerber file“.

  3. Passen Sie die PCB-Spezifikationen an:

    • Anzahl der Platinen: 5 (Mindestbestellmenge)

    • Oberflächenbeschaffenheit: LeadFree HASL (bleifrei, in Deutschland vorgeschrieben)

    • PCB-Farbe: Grün (Standard, spart Kosten)

      JLCPCB: PCB-Spezifikationen

  4. Aktivieren Sie unter „PCB Assembly“ die Bestückung der Oberseite, ohne Änderungen vorzunehmen, und klicken Sie auf „NEXT“.

  5. Laden Sie die Stückliste (BOM) und die Bestückungsdatei (CPL) hoch. Starten Sie die Verarbeitung mit „Process BOM & CPL“.

  6. Prüfen Sie, ob alle Bauteile verfügbar sind, und bestätigen Sie mit „Continue to place order“.

  7. Überprüfen Sie die 2D-/3D-Ansicht der Platine und fahren Sie mit „NEXT“ fort.

  8. Auf der „Quote & Order“-Seite betragen die Kosten ca. 30,35 € für die Platinen und ca. 116,67 € für Bauteile und Bestückung. Wählen Sie „Research/Entertainment/Education“ > „Development Board – HS Code 847330“ und klicken Sie auf „SAVE TO CART“.

  9. Wählen Sie im Einkaufswagen FedEx Express als Versanddienstleister, um Zollprobleme zu vermeiden. Der Gesamtpreis für fünf Platinen beträgt ca. 165 €, zuzüglich ca. 35 € für Steuer und Zoll (über FedEx), also etwa 40 € pro Board.

    JLCPCB: PCBA Einstellungen

  10. Schließen Sie die Bestellung ab, und Ihre Platinen gehen in Produktion!

Gehäuseoptionen

CMM2 G2 V2 mit PCB-Panels im Gehäuse G738A

Um Ihr Motherboard stilvoll zu schützen, stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • 3D-gedrucktes Gehäuse: Mit einem 3D-Drucker können Sie ein individuelles Gehäuse kostengünstig herstellen. Die STL-Dateien finden Sie im TheBackShed-Forum (CMM2G2V2_STL_Case.zip [10], CMM2G2V2_STL_Panels.zip [11]). Alternativ bietet JLCPCB 3D-Druck-Dienste an.

  • Fertiggehäuse: Das robuste Plastikgehäuse G738A von Multicomp ist bei Farnell [12] oder GAINTA [13] erhältlich. Sie benötigen zusätzlich vier M3 x 5 mm + 4 mm Messing-Abstandshalter, vier Kunststoff-Unterlegscheiben und vier M3 x 6 mm Schrauben.

  • Personalisierte Panels: Für Front- und Back-Panels können Sie bei JLCPCB beschriftete Platinen in verschiedenen Farben (z. B. Grün, Violett, Weiß) oder Aluminium-Panels mit weißer Lackierung und schwarzer Beschriftung bestellen (FRONT_CMM2G2V2ends_250526.zip [14], BACK_CMM2G2V2ends_250526.zip [15]).

Firmware-Installation

CMM2 G2 V2: Ansichten der Panels und des Motherboards

Für die Installation der MMBasic-Firmware auf den STM32H7-Mikrocontroller benötigen Sie den STM32 CubeProgrammer [16] und die Firmware-Datei (empfohlen: Beta-Version 6.00.00B2 [18], da sie neue Funktionen bietet; alternativ Release Version 5.07.01 [17]).

Schritte zur Installation:

  1. Schalten Sie den CMM2 G2 V2 aus.

  2. Setzen Sie den Mini-Jumper auf der Frontseite auf die Bootloader-Position (rechte Position, siehe Handbuch [19]).

  3. Verbinden Sie das Board per USB-C-Kabel mit Ihrem PC.

  4. Schalten Sie den CMM2 G2 V2 ein.

  5. Öffnen Sie den Windows-Gerätemanager und notieren Sie die COM-Port-Nummer des USB-SERIAL CH340-Anschlusses (z. B. COM2).

  6. Starten Sie den STM32 CubeProgrammer und wählen Sie „UART“ als Verbindungstyp mit den passenden Einstellungen. Klicken Sie auf „Connect“.

  7. Wählen Sie die Datei „CMM2V1.5.bin“ aus.

  8. Im Tab „Erase flash memory“ wählen Sie die Option „Select“, um das gesamte Flash-Speicher zu löschen.

  9. Klicken Sie auf „Start Programming“ und warten Sie ca. 3 Minuten, bis die Firmware installiert und verifiziert ist.

  10. Schließen Sie die Erfolgsmeldungen („Download verified successfully“, „File download complete“) und den STM32 CubeProgrammer.

  11. Schalten Sie das Board aus, setzen Sie den Jumper zurück auf die Standardposition (linke Position) und verbinden Sie es mit einem USB-C-Kabel oder einem 5V-Netzteil.

  12. Schalten Sie das Board ein. MMBasic Version 6.00.00B2 sollte starten, und die Tastatur sollte einwandfrei funktionieren.

Zusammenbau und Inbetriebnahme

CMM2 G2 V2: Detailansicht der Montage im Gehäuse G738A

Zusammenbau:

  1. Falls Sie das Plastikgehäuse G738A verwenden, schrauben Sie die vier Messing-Abstandshalter (M3 x 5 mm + 4 mm) in die Aufnahmen der Gehäuseunterseite.

  2. Befestigen Sie das Motherboard zusammen mit den Front- und Back-Panels in der Unterseite.

  3. Setzen Sie eine CR2032 3V-Knopfzelle für die RTC ein.

  4. Setzen Sie den Deckel auf und verschrauben Sie ihn.

Inbetriebnahme:

  1. Schließen Sie einen VGA-Monitor und eine USB-Tastatur (an die obere USB-Buchse) an.

  2. Verbinden Sie das Board per USB-C-Kabel („Power“-Buchse auf der Rückseite) mit einem Computer oder 5V-Netzteil und drücken Sie den Ein-Schalter.

  3. Stellen Sie Datum und Uhrzeit ein, indem Sie über die Tastatur folgenden Befehl eingeben:

    OPTION DS3231 ON

Abschluss und Ausblick

Der CMM2 G2 V2 ist ein vielseitiger Einplatinencomputer, der Retro-Enthusiasten und Bastlern gleichermaßen Spaß macht. Die Kombination aus nostalgischem BASIC-Programming und moderner Hardware macht ihn einzigartig. Dank der aktiven Community im TheBackShed-Forum und regelmäßiger Firmware-Updates bleibt das System zukunftssicher. Ob für Retro-Gaming, Hardware-Experimente oder das Erlernen von BASIC-Programmierung – der CMM2 G2 V2 ist ein Muss für LOAD-Leser, die Technik und Nostalgie verbinden wollen. Zukünftige Entwicklungen wie neue MMBasic-Features oder erweiterte Grafikoptionen könnten das System noch spannender machen.

Handbücher

  • Colour Maximite 2 User Manual [19]

  • Introduction to Programming with the Colour Maximite 2 [20]

  • GRAPHICS Programming on the Colour MaxiMite 2 [21]

  • A „Welcome Tape“ for the Colour Maximite 2 [22]

Über den Autor

Manfred (ManiB) ist ein Retro-Computing-Enthusiast und seit April 2025 aktiv im Vereinsforum des VzEkC e.V. Er liebt Einplatinencomputer mit BASIC-Interpretern und hat weitere Projekte wie den PicoMite HDMI/USB realisiert.

02.04.2025: ZX81 Emulator (picozx81) im 3D gedrucktem Gehäuse und Folientastatur
14.04.2025: PicoMiteHDMIUSB motherboard reference design
29.04.2025: PicoMite VGA/PS2 Reference Design
20.05.2025: Colour Maximite 2 Generation 2 Version 2 Reference Design
25.07.2025: VersaTerm – Ein DIY-Serielles Terminal (RP2040) – Reference Design

Bildverzeichnis

  1. Einleitung, Bild 1: CMM2 G2 V2
  2. Absatz „Das Reference Design“, Bild 2: Die Komponenten des CMM2 G2 V2
  3. Absatz „Platinenherstellung bei JLCPCB“, Bild 3: JLCPCB: PCB-Spezifikationen
  4. Absatz „Platinenherstellung bei JLCPCB“, Bild 4: JLCPCB: PCBA Einstellungen
  5. Absatz „Gehäuseoptionen“, Bild 5: CMM2 G2 V2 mit PCB-Panels im Gehäuse G738A
  6. Absatz „Firmware-Installation“, Bild 6: CMM2 G2 V2: Ansichten der Panels und des Motherboards
  7. Absatz „Zusammenbau und Inbetriebnahme“, Bild 7: CMM2 G2 V2: Detailansicht der Montage im Gehäuse G738A

Links

  1. Geoff Graham
    https://geoffg.net/maximite.html
  2. Peter Mather
    https://www.youtube.com/@petermather3049
  3. YouTube Video: Color Maximite 2 – ARM CPU that runs BASIC!
    https://www.youtube.com/watch?v=IA7REQxohV4&t=1s
  4. Colour MaxiMite Homepage
    https://geoffg.net/maximite.html
  5. Zugehöriger Thread im VzEkC e. V. Forum
    https://forum.classic-computing.de/forum/index.php?thread/35909-colour-maximite-2-generation-2-version-2-reference-design/
  6. Peter Mather’s CMM2 G2 V2 design files
    https://www.thebackshed.com/forum/ViewTopic.php?TID=16855&P=2#223545
  7. Gerber-Datei zur PCB v2.1
    https://www.thebackshed.com/forum/uploads/matherp/2024-07-10_173724_Gerber_PCB1_2024-07-10.zip
  8. BOM- und P&P-Datei zur PCB v2.1
    https://www.thebackshed.com/forum/uploads/matherp/2024-07-10_173738_BOM-PLC-SCH.zip
  9. JLCPCB
    https://jlcpcb.com/
  10. CMM2G2V2_STL_Case.zip
    https://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/wp-content/uploads/2025/09/CMM2G2V2_STL_Case.zip
  11. CMM2G2V2_STL_Panels.zip
    https://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/wp-content/uploads/2025/09/CMM2G2V2_STL_Panels.zip
  12. Farnell: Gehause G738A für CMM2G2V2
    https://de.farnell.com/multicomp-pro/g738a/geh-use-abs-alu-frontpl-140x110x35mm/dp/1526699
  13. GAINTA: Gehäuse für G738A für CMM2G2V2
    https://www.gainta.com/de/g738a.html
  14. Gerber-Dateien für das Front-Panel
    https://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/wp-content/uploads/2025/09/FRONT_CMM2G2V2ends_250526.zip
  15. Gerber-Dateien für das Back-Panel
    https://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/wp-content/uploads/2025/09/BACK_CMM2G2V2ends_250526.zip
  16. STM32CubeProgrammer software for all STM32
    https://www.st.com/en/development-tools/stm32cubeprog.html
  17. MMBasic latest release version v5.07.01, Colour_Maximite_2_MMBasic.zip
    https://geoffg.net/Downloads/Maximite/Colour_Maximite_2_MMBasic.zip
  18. MMBasic latest beta version v6.00.00B2, 2025-07-01_020109_CMM2V1.5.zip
    https://www.thebackshed.com/forum/uploads/matherp/2025-07-01_020109_CMM2V1.5.zip
  19. Colour Maximite 2 User Manual
    https://geoffg.net/Downloads/Maximite/Colour_Maximite_2_User_Manual.pdf
  20. Introduction to Programming with the Colour Maximite 2
    https://geoffg.net/Downloads/Maximite/Programming_with_the_Colour_Maximite_2.pdf
  21. GRAPHICS Programming on the Colour MaxiMite 2
    https://www.thebackshed.com/forum/uploads/panky/2020-12-17_094759_Graphics%20Programming%20on%20the%20CMM2-v3d.pdf
  22. A „Welcome Tape“ for the Colour Maximite 2
    https://github.com/thwill1000/cmm2-welcome

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Samstag, September 20th, 2025 Allgemein Keine Kommentare

PicoMite VGA/PS2 Reference Design (DIY-Projekt)

Träumen Sie von einem eigenen Boot-to-BASIC-Computer, der günstig, einfach zu bauen und vielseitig ist? Das PicoMite VGA/PS2 Reference Design von Geoff Graham [1] macht diesen Traum wahr!

Fertig aufgebauter PicoMite VGA/PS2

Überblick

Das PicoMite VGA/PS2 Reference Design basiert auf dem Raspberry Pi Pico oder Pico 2 und bietet alles, was Bastler benötigen: einen VGA-Ausgang für Bildschirme, einen PS/2-Tastaturanschluss, einen SD-Kartensteckplatz, einen 40-poligen Stecker für alle Pins des Pico und einen praktischen Reset-Taster. Mit leicht verfügbaren Durchsteckkomponenten ist die Platine in unter einer Stunde zusammengesetzt – ideal für Hobby-Elektroniker, die einen kompakten Ersatz für ihren Arduino UNO suchen, der mit Retro-Charme und moderner Flexibilität überzeugt. Dieses Projekt [2] beschreibt alle Schritte, um Ihren eigenen BASIC-Computer zu bauen.

Platinenherstellung

Bereit, Ihre eigene PicoMite-Platine zu bauen? Die Gerber-Dateien enthalten alle notwendigen Daten für die Platinenproduktion (Kupferlagen, Lötmaske, Bohrdaten). Laden Sie zunächst die Datei „PicoMiteVGA_Construction_Pack.zip“ [3] von Geoff Grahams Projektseite im Abschnitt „Other Downloads“ herunter, entpacken Sie sie und komprimieren Sie die Dateien im Verzeichnis „Design #1\PCB Gerbers“ in ein neues Zipfile. Alternativ steht die fertige Gerber-Datei „PicoMiteVGAPS2-PCB-Gerbers.zip“ [4] direkt zum Download bereit.

Bestellen Sie die Platine bei JLCPCB [5], einem günstigen und zuverlässigen Platinenhersteller:

  1. Melden Sie sich auf der Website von JLCPCB [5] an und starten Sie eine Bestellung.

  2. Ziehen Sie die Gerber-Datei per Drag-and-Drop auf den Button „Add Gerber File“.

  3. Passen Sie die PCB-Spezifikationen an:

    • Anzahl der Platinen: 5 (Mindestbestellmenge)

    • Oberflächenbeschaffenheit: LeadFree HASL (bleifrei, in Deutschland vorgeschrieben)

    • PCB-Farbe: Grün (Standard, spart Kosten; Violett, Blau oder Schwarz kosten extra)

  4. Klicken Sie auf „SAVE TO CART“, öffnen Sie den Warenkorb und wählen Sie „EuroPacket“ als Versandmethode (günstig und zuverlässig).

  5. Schließen Sie die Bestellung ab. Die Kosten für fünf Platinen betragen ca. 11,84 € (zzgl. Versand).

JLCPCB PCB-Spezifikationen

JLCPCB Abschluss der Bestellung

Bauteileliste

Die Bauteileliste finden Sie in der PDF-Datei „Design 1 Construction Notes.pdf“ im Zipfile „PicoMiteVGA_Construction_Pack.zip“ [3]. Alle Bauteile sind z. B. bei Mouser.de [6] erhältlich. Hier die Bestellliste für fünf Sets:

Nr. Mouser-Nr. Beschreibung Stückzahl Preis (EUR) Gesamtpreis: (EUR)
1 798-DM1AA-SF-PEJ72 Speicherkartenverbinder  SD MEM CD CONN R/A SMT PUSHPUSH 5 3,53 € 17,65 €
2 490-MD-60SM Rundsteckverbinder DIN Mini Din Connectors 5 1,51 € 7,55 €
3 523-7HDE15SD1CH4FVGA D-Sub-Steckverbinder mit hoher Dichte D SUB R/A 5 1,59 € 7,95 €
4 179-TS026643BK100SCR Sensorschalter 6 x 6 mm, 4.3 mm Act Height, 100 gf, Black, Short Crimped, Through Hole, SPST, 5 0,086 € 0,43 €
5 81-PV36X201C01B00 Abgleichwiderstände – Durchgangsbohrung 200 ohms 10mm Square 25turns 5 1,63 € 8,15 €
6 512-1N4148 Kleinsignal-Schaltdioden 100V Io/200mA BULK 10 0,034 € 0,34 €
7 512-2N7000 MOSFETs N-Channel Enhancement Mode Field Effect Transistor 60V, 200mA, 5 ohm 10 0,292 € 2,92 €
8 80-C320C104K5R Keramik-Vielschichtkondensator MLCC – bedrahtet 50V 0.1uF X7R 10% LS=2.54mm 5 0,208 € 1,04 €
9 603-CFR-25JR-52220R Kohleschichtwiderstände – Durchgangsloch 220 ohm 1/4W 5% 35 0,022 € 0,77 €
10 603-CFR25SJT-52A10K Kohleschichtwiderstände – Durchgangsloch 10 kOhms 250 mW (1/4 W) 200 V 5 % – 55 C / + 155 C – 55 C / + 155 C AEC-Q200 20 0,052 € 1,04 €
11 649-77313-824-40LF Sockel & Kabelgehäuse 40P STR DR TMT HDR .38 AU .48IN LENGTH 5 2,09 € 10,45 €
12 485-5583 Raspberry Pi Zubehör Socket Headers for Raspberry Pi Pico – 2 x 20 pin Female Headers 5 0,82 € 4,10 €
13 358-SC1632 Raspberry Pi Hats / Add-on-Boards Raspberry Pi Pico 2 with Header 5 5,16 € 25,80 €

Gesamtpreis für Bauteile: 88,19 € (Versandkosten fallen nicht an)

Gehäuse für Ihren PicoMite VGA/PS2

Fünf Gehäuse frisch aus dem 3D-Drucker

Um Ihr fertiges Board zu schützen und professionell aussehen zu lassen, empfiehlt sich ein passendes Gehäuse. Die Platine passt in ein kompaktes Altronics-Steckgehäuse (130 x 75 x 28 mm, Teilenummer H0376 bei Altronics [7]). In Deutschland ist dieses Gehäuse schwer erhältlich, und die Öffnungen für VGA, PS/2 und SD-Karte müssen manuell angepasst werden – machbar, aber aufwendig.

Alternativ können Sie ein maßgeschneidertes Gehäuse mit einem 3D-Drucker herstellen. Die STL-Dateien für Basis, Deckel und Optionen mit GPIO-Zugang finden Sie hier [8]. Drucken Sie diese in PLA mit einer Schichthöhe von 0,2 mm. Falls kein 3D-Drucker vorhanden ist, bietet JLCPCB 3D-Druck-Dienste an.

Installation des MMBasic-Interpreters

Mit dem MMBasic-Interpreter verwandeln Sie Ihren Raspberry Pi Pico 2 in einen voll funktionsfähigen Retro-Computer. Laden Sie die Firmware-Datei „PicoMiteRP2350VGAV6.01.00b12.uf2“ (Version 6.01.00b12) aus dem TheBackShed-Forum [9] herunter und folgen Sie diesen Schritten:

  1. Halten Sie den BOOT-Taster auf Ihrem Raspberry Pi Pico 2 gedrückt und verbinden Sie ihn per Micro-USB-Kabel mit Ihrem Computer.

  2. Lassen Sie die Taste los, sobald der Pico als Massenspeichergerät (wie ein USB-Stick) erscheint.

  3. Kopieren Sie die .uf2-Datei per Drag-and-Drop auf das Laufwerk.

  4. Warten Sie, bis die Verbindung automatisch trennt (dies zeigt den Abschluss der Installation an).

  5. Trennen Sie das Micro-USB-Kabel.

Der Pico 2 ist nun mit MMBasic startklar.

Zusammenbau und Inbetriebnahme

Zusammenbau eines PicoMite VGA/PS2

Zusammenbau:

Die Montage ist auch für Anfänger machbar – mit etwas Geduld und einem Lötkolben ist die Platine schnell fertig:

  1. Beginnen Sie mit der SD-Kartenbuchse, da sie viel Platz zum Löten benötigt.

  2. Löten Sie die restlichen Durchsteckkomponenten (z. B. Widerstände, Dioden) gemäß der Siebdruckbeschriftung auf der Platine. Achten Sie auf die richtige Polarität bei Dioden.

  3. Löten Sie zwei Stiftleistenfassungen (2×20 Pins) auf die Platine, um den Raspberry Pi Pico 2 einzustecken.

  4. Verschrauben Sie die Platine mit M3 x 4 mm Schrauben im Bodenteil des 3D-gedruckten Gehäuses.

  5. Klipsen Sie den Gehäusedeckel auf.

Inbetriebnahme:

  1. Schließen Sie einen VGA-Monitor und eine PS/2-Tastatur an die Platine an.

  2. Verbinden Sie den Pico 2 per Micro-USB-Kabel mit Ihrem Computer.

  3. Der MMBasic-Startbildschirm wird auf dem Monitor angezeigt.

  4. Geben Sie folgende Befehle nacheinander ein und bestätigen Sie jeweils mit der ENTER Taste (Bei den ersten beiden Befehle wird das Board neu gestartet):

    OPTION SDCARD GP13,GP10,GP11,GP12
    OPTION KEYBOARD GR,0,1,0,0
    OPTION COLOURCODE ON
    COPY „b:/help.txt“ TO „a:/“

  5. Falls das Bild auf dem VGA-Monitor rot- oder blaustichig wirkt, justieren Sie den Trimmpotentiometer für den Weißabgleich. Kein Bild? Überprüfen Sie die VGA-Verbindung oder starten Sie den Pico neu.

Ihr PicoMite ist nun einsatzbereit, und Sie können Ihr erstes MMBasic-Programm schreiben!

Abschluss und Ausblick

PicoMite VGA/PS2 im Einsatz

Herzlichen Glückwunsch – Ihr PicoMite VGA/PS2 ist fertig und bereit, die Welt der Retro-Computer zu erobern! Die Kosten: ca. 11,84 € für fünf Platinen und 88,19 € für die Bauteile, also etwa 20 € pro Set. Ein unschlagbarer Preis für einen eigenen BASIC-Computer mit VGA-Ausgang und viel Programmierspaß!

Experimentieren Sie mit MMBasic, schreiben Sie eigene Programme oder erweitern Sie Ihr Board mit Sensoren und LEDs über die GPIO-Pins. Im TheBackShed-Forum [9] finden Sie Ideen und Beispielprogramme, oder teilen Sie Ihr Projekt im VzEkC e.V. Forum [2]. Probieren Sie die neuesten MMBasic-Updates oder passen Sie Ihr 3D-Gehäuse mit eigenen Designs an. Viel Spaß beim Basteln und Programmieren!

Möchten Sie noch tiefer einsteigen? Der nächste Artikel stellt den Colour Maximite 2 Generation 2 Version 2 vor – einen leistungsstärkeren Retro-Computer mit Farbgrafik und erweiterten Möglichkeiten. Schauen Sie im VzEkC e.V. Forum [2] für erste Infos vorbei!

Über den Autor

Manfred (ManiB) ist ein Retro-Computing-Enthusiast und seit April 2025 aktiv im Vereinsforum des VzEkC e.V. Er liebt es, Einplatinencomputer mit Basic-Interpreter zu verwenden und hat auch weitere Projekte realisiert:

02.04.2025: ZX81 Emulator (picozx81) im 3D gedrucktem Gehäuse und Folientastatur
14.04.2025: PicoMiteHDMIUSB motherboard reference design
29.04.2025: PicoMite VGA/PS2 Reference Design
20.05.2025: Colour Maximite 2 Generation 2 Version 2 Reference Design
25.07.2025: VersaTerm – Ein DIY-Serielles Terminal (RP2040) – Reference Design

Bildverzeichnis

  1. Einleitung, Bild 1: Fertig aufgebauter PicoMite VGA/PS2
  2. Absatz „Platinenherstellung“, Bild 2: JLCPCB PCB-Spezifikationen
  3. Absatz „Platinenherstellung“, Bild 3: JLCPCB Abschluss der Bestellung
  4. Absatz „Ein Gehäuse für dein PicoMite VGA/PS2“, Bild 4: Fünf Gehäuse frisch aus dem 3D-Drucker
  5. Absatz „Zusammenbau und Inbetriebnahme“, Bild 5: Zusammenbau eines PicoMite VGA/PS2
  6. Absatz „Abschluss und Ausblick“, Bild 6: PicoMite VGA/PS2 im Einsatz

Links

  1. PicoMiteHDMIUSB-Motherboard
    https://geoffg.net/picomitevga.html
  2. Zugehöriger Thread im VzEkC e. V. Forum
    https://forum.classic-computing.de/forum/index.php?thread/35726-picomite-vga-ps2-reference-design/
  3. PicoMiteVGA_Construction_Pack.zip
    https://geoffg.net/Downloads/picomite/PicoMiteVGA_Construction_Pack.zip
  4. PicoMiteVGAPS2-PCB-Gerbers.zip
    https://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/wp-content/uploads/2025/09/PicoMiteVGAPS2-PCB-Gerbers.zip
  5. JLCPCB
    https://jlcpcb.com/
  6. Mouser.de
    https://www.mouser.de/
  7. Altronics-Steckgehäuse H0376
    https://www.altronics.com.au/p/h0376-71x130x30mm-abs-grey-instrument-case/
  8. PicoMite VGA Shell V2 (STL-Files)
    https://www.thingiverse.com/thing:5872053
  9. Firmware-Datei PicoMiteRP2350VGAV6.01.00b12.uf2
    https://www.thebackshed.com/forum/ViewTopic.php?TID=18145&P=11#244521

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Freitag, September 19th, 2025 Allgemein Keine Kommentare